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«Sag klar, was zu tun ist, und gib eine kurze Einordnung zum Warum – ohne unnötige Umwege.» Dies ist nur eine der prägnanten Erkenntnisse aus der frisch präsentierten Diplomarbeit von Nebije Rufati. Ihr Thema trifft den Nerv der Zeit: Führung im Generationenmix.
Vom Konfliktrisiko zum Erfolgspotenzial
In modernen Organisationen arbeiten heute bis zu fünf Generationen zusammen. Nebije Rufati zeigt in ihrer Arbeit an der BVS St. Gallen auf, dass dies kein Problem ist, das gelöst werden muss, sondern ein Potenzial, das geführt werden will. Hier sind ihre vier wichtigsten Erkenntnisse für Führungskräfte:
- Verständnis vor Alter: Konflikte entstehen selten durch das Alter selbst, sondern durch unterschiedliche Kommunikationsstile und Werte. Aufgabe der Führung ist es, diese Unterschiede zu moderieren und zu erklären.
- Digitalisierung als Spannungsfeld: Während jüngere Mitarbeitende digitale Tools intuitiv nutzen, können sie für ältere Unsicherheit bedeuten. Erfolgreiche Leader begleiten diesen Wandel nicht nur technisch, sondern auch emotional.
- Führung als Übersetzer: Wirksame Führungskräfte agieren heute als Coaches und Moderatoren. Sie schaffen einen gemeinsamen Rahmen, in dem sich alle Generationen sicher fühlen.
- Vielfalt als Stärke: Wenn die Struktur und Ruhe erfahrener Mitarbeitender auf die Innovation und das Tempo junger Talente trifft, steigen Motivation und Qualität – vorausgesetzt, dieser Mix wird bewusst genutzt.
Fazit
Die Arbeit von Nebije Rufati beweist eindrücklich: Klare Kommunikation und ein Bewusstsein für unterschiedliche Perspektiven sind die Schlüsselkompetenzen für das Management von morgen. Wir gratulieren herzlich zu diesem erfolgreichen Abschluss!
