Kurs-Fakten auf einen Blick
- Abschluss: Human Resources Fachmann:frau mit eidg. Fachausweis (Fachrichtung A, vom SBFI anerkannt)
- Dauer: 12 Monate berufsbegleitend, 2 Semester, 340 Lektionen
- Kosten: CHF 11’950 gesamt (Lehrgangsgebühren CHF 10’490), eidg. Prüfungsgebühr CHF 1’200 separat
- Durchführungsorte: Standort St. Gallen, dank Hybrid-Modell schweizweit planbar (Zürich, Luzern, Basel, Chur, Olten)
- Nächster Start: jeweils im Oktober
- Bundesbeitrag: bis zu 50% vom Bund zurück, nach Antritt der eidg. Prüfung und unabhängig vom Ergebnis
Der eidgenössische Fachausweis Human Resources ist der schweizweit anerkannte Nachweis dafür, dass Du die zentralen HR-Prozesse eigenständig verantwortest. Du kennst den Ablauf: Bewerbungen sichten, Zeitnachweise prüfen, Mitarbeitendengespräche vorbereiten, Zwischenzeugnisse formulieren. Das HR läuft nicht ohne Dich. Aber wenn eine neue Stelle als HR-Generalist:in oder HR Business Partner:in ausgeschrieben wird, bleibt Dein Dossier hängen. Die Begründung ist fast immer dieselbe: kein formaler HR-Abschluss.
Genau an diesem Punkt setzt der Fachausweis an. An der BVS St. Gallen bereitest Du Dich in zwölf Monaten auf die eidgenössische Prüfung vor. Berufsbegleitend, hybrid, mit Aufzeichnung jeder Lektion. Und dank Hybrid-Modell ist der Lehrgang auch dann gut planbar, wenn Du in Zürich, Luzern, Basel, Chur oder Olten wohnst.
Themenübersicht
- Du arbeitest im HR, aber der nächste Schritt fehlt?
- Was ist der eidg. Fachausweis Human Resources?
- Wer wird zum Lehrgang an der BVS zugelassen?
- Wie lange dauert der Lehrgang und wie ist er aufgebaut?
- Wie funktioniert das hybride Lernen mit Aufzeichnung?
- Warum lohnt sich die BVS St. Gallen für Deinen HR-Fachausweis?
- Was kostet der Fachausweis und wie viel zahlt der Bund?
- Wie geht Deine Karriere nach dem Fachausweis weiter?
- Für wen ist der Fachausweis nicht das Richtige?
- Lehrgang und Karriere-Optionen
- Häufige Fragen (FAQ)
Du arbeitest im HR, aber der nächste Schritt fehlt?
Je länger Du im Betrieb bist, desto mehr Prozesse verantwortest Du faktisch, nur fehlt der formale Abschluss, der das auch gegen aussen belegt. Du organisierst Onboardings, strukturierst Rekrutierungen, führst Mitarbeitendengespräche vor. In Beförderungsrunden und bei externen Bewerbungen zählt am Ende trotzdem das fehlende Zertifikat.
Der eidgenössische Fachausweis Human Resources schliesst genau diese Lücke. Er ist keine akademische Zusatzqualifikation, sondern der praxisnahe Nachweis, dass Du die zentralen HR-Prozesse beherrschst und eigenständig verantwortest. Deshalb ist er in Stelleninseraten so oft gefordert und in internen Beförderungsrunden so oft entscheidend. Welchen Karriereweg das öffnet, zeigt die BVS-Erfolgsgeschichte vom HR-Start zur Leadership-Expertin.
Was ist der eidg. Fachausweis Human Resources?
Die offizielle Abschlussbezeichnung lautet Human Resources Fachmann:frau mit eidg. Fachausweis, und sie ist vom SBFI schweizweit anerkannt. An der BVS belegst Du die Fachrichtung A: Betriebliches Human Resource Management. Das ist die Fachrichtung für alle, die innerhalb einer Firma im HR tätig sind, also nicht in der privaten oder öffentlichen Personalvermittlung.
Nach dem Abschluss bist Du fähig, den wachsenden Anforderungen im Personalbereich gerecht zu werden. Du rekrutierst, beurteilst, entwickelst und berätst. Du beherrschst die betriebswirtschaftlichen Instrumente und löst personalbezogene Fragestellungen kompetent.
Weil die Prüfung vom SBFI anerkannt ist, gilt Dein Fachausweis in jedem Kanton und in jeder Branche. Egal, ob Du Deinen nächsten Job in St. Gallen, Zürich oder Basel suchst, der Abschluss öffnet Dir dieselben Türen.
Wer wird zum Lehrgang an der BVS zugelassen?
In der Regel brauchst Du einen Vorbildungsausweis und die bestandene Zertifikatsprüfung Personalassistent:in. Konkret:
- Einen Vorbildungsausweis: eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ), gymnasiale Maturität, Fachmaturität, Fachmittelschulausweis oder einen gleichwertigen Abschluss.
- Die bestandene Zertifikatsprüfung Personalassistent:in. Wenn Du diesen Schritt noch nicht hast, kannst Du ihn an der BVS separat absolvieren.
Dazu kommt die Berufspraxis. Für die Fachrichtung A sind vier Jahre Berufspraxis nach dem EFZ erforderlich, davon mindestens zwei Jahre im HR. Diese Praxis musst Du zum Zeitpunkt der eidgenössischen Prüfung nachweisen, nicht schon beim Lehrgangsstart.
Wichtig: Die Zulassung zur Schule und die Zulassung zur eidg. Prüfung sind zwei verschiedene Dinge. Über die Prüfungszulassung entscheidet die Prüfungskommission. Wenn Dein Dossier grenzwertig ist, empfiehlt sich eine Vorabklärung. Unsere Bildungsberatung schaut sich Deinen Lebenslauf gerne unverbindlich an und sagt Dir ehrlich, wo Du stehst.
Wie lange dauert der Lehrgang und wie ist er aufgebaut?
Der Lehrgang dauert zwölf Monate, aufgeteilt in zwei Semester mit insgesamt 340 Lektionen, mit Kursstart jeweils im Oktober. Die schriftliche eidg. Prüfung findet im September des Folgejahres statt, die mündlichen Teile folgen im Oktober.
Der Unterricht gliedert sich in Basisfächer und Vertiefungsfächer:
- Basis 1: Generalistenwissen im Bereich Personalmanagement
- Basis 2: Interaktion gestalten
- Basis 3: Information und Netzwerkpflege
- Fachrichtung A: Gewinnung und Trennung, Beratung von Mitarbeitenden und Vorgesetzten, Beurteilung, Entwicklung und Honorierung, Projektmanagement und Infrastrukturbewirtschaftung
Die eidgenössische Prüfung selbst besteht aus drei Teilen und dauert total 540 Minuten. Teil 1 ist eine schriftliche Einzelprüfung (180 Minuten) zum Generalistenwissen. Teil 2 umfasst eine schriftlich integrierte Fallstudie (210 Minuten) sowie eine mündliche Präsentation mit Fachgespräch. Teil 3 prüft Dich in mündlichen Mini-Cases und in einem Reflexionsgespräch zu einer Gesprächssituation, die Du zuvor auf Video analysierst.
Die BVS bereitet Dich in zwei Phasen auf diese Prüfung vor. In der ersten Phase vermitteln Dozierende aus der Wirtschaftspraxis das theoretische HR-Wissen. In der zweiten Phase trainierst Du mit HR-Expert:innen die Handlungskompetenzen, die in der Prüfung verlangt werden: Rollenspiele, Fallstudien, Präsentationen, Prüfungssimulationen.
Wie funktioniert das hybride Lernen mit Aufzeichnung?
An der BVS entscheidest Du pro Lektion, ob Du vor Ort in St. Gallen oder online von zu Hause teilnimmst, und jede Lektion wird zusätzlich aufgezeichnet. Das ist der Kern unseres Hybrid-Modells. Du bist nicht gezwungen, für ein Semester Präsenz zu planen und für das nächste Online, sondern Du passt jede Woche neu an Deine Lebenssituation an.
Wenn Du eine Sitzung verpasst, weil Du beruflich unterwegs bist oder krank wirst, holst Du sie einfach über die Aufzeichnung nach. Und wenn Du vor der Prüfung ein komplexes Thema nochmals durchgehen willst, hast Du das Material genau so, wie es unterrichtet wurde. Genau das macht den Lehrgang für Studierende aus der ganzen Deutschschweiz planbar.

Für den HR-Fachausweis stehen Dir drei Zeitvarianten zur Wahl:
- Montag ganzer Tag (Hybrid): 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr.
- Montagnachmittag und Montagabend (Hybrid): 13:00 bis 16:00 Uhr und 16:30 bis 19:30 Uhr.
- Dienstag online und Donnerstagabend (Hybrid): jeweils 18:30 bis 21:30 Uhr.
Die Prüfungsleistungen im Lehrgang selbst finden immer vor Ort statt, damit die Bedingungen fair und vergleichbar sind.
Warum lohnt sich die BVS St. Gallen für Deinen HR-Fachausweis?
Die BVS ist eine Höhere Fachschule für Wirtschaft mit rund 1000 Studierenden und 250 Dozierenden, mit Sitz wenige Gehminuten vom Bahnhof St. Gallen. Dank Hybrid-Unterricht und Aufzeichnung spielt der Standort für Deinen Lernalltag aber eine Nebenrolle. Studierende aus Zürich, Luzern, Basel, Chur und Olten belegen den Lehrgang ebenso erfolgreich wie Studierende aus der Region St. Gallen.
Was uns zusätzlich unterscheidet:
- Dozierende aus der Wirtschaftspraxis. Keine reinen Theoretiker:innen, sondern HR-Verantwortliche, die ihren Berufsalltag in den Unterricht einbringen.
- Persönliche Betreuung. Unser Leitsatz ist «Einfach eine Spur persönlicher». Du bist keine Matrikelnummer, sondern wirst vom ersten Beratungsgespräch bis zum Abschluss individuell begleitet.
- Ausgezeichneter Student Service. Die BVS wurde mit dem Vantage Award für den besten Student Service ausgezeichnet.
- Prüfungsorientierter Aufbau. Die zwei Phasen (Wissen aufbauen, Handeln trainieren) sind exakt auf die Struktur der eidg. Prüfung ausgerichtet.
Was kostet der Fachausweis und wie viel zahlt der Bund?
Die Gesamtinvestition beträgt CHF 11’950, und der Bund erstattet bis zu 50% der anrechenbaren Kursgebühren zurück, sobald Du die eidg. Prüfung antrittst. Enthalten sind Lehrgangsgebühren (CHF 10’490), Einschreibegebühr (CHF 500), Lehrmittel und Lernunterlagen (CHF 700) sowie die Bewertung der Prüfungsleistungen (CHF 260). Das entspricht einer monatlichen Rate von CHF 996, wenn Du in Raten zahlst. Alternativ zahlst Du pro Semester im Voraus.
Die eidgenössischen Prüfungsgebühren von CHF 1’200 sind separat und werden direkt beim Prüfungsverband beglichen, sobald Du Dich zur Prüfung anmeldest.
Der entscheidende Finanzierungshebel ist die Subjektfinanzierung des Bundes. So funktioniert sie:
- Du besuchst den Lehrgang und trittst die eidg. Prüfung an.
- Nach dem Antritt der Prüfung reichst Du beim SBFI einen Antrag auf Bundesbeiträge ein.
- Der Bund erstattet 50% der anrechenbaren Kursgebühren bis zu einem Maximalbetrag der anrechenbaren Studiengebühren von CHF 19’000 (Quelle: SBFI, Stand 2026).
- Das Bestehen der Prüfung ist keine Voraussetzung, der Rückzahlungsanspruch hängt nur am Antritt, nicht am Ergebnis. Voraussetzung ist ein Wohnsitz in der Schweiz.
- Mehrere Vorbereitungskurse (zum Beispiel Personalassistent:in plus Fachausweis-Lehrgang) können kumuliert werden.
Heisst konkret: Deine Netto-Investition reduziert sich nach Antritt der Prüfung spürbar. Die genaue Höhe hängt von Deiner individuellen Situation ab. Informiere Dich im persönlichen Beratungsgespräch über Deine Finanzierungsmöglichkeiten.
Wie geht Deine Karriere nach dem Fachausweis weiter?
Der Fachausweis ist kein Endpunkt, sondern ein Sprungbrett, und der logische nächste Schritt an der BVS ist das NDS Personalleitung HF. Mit dem Fachausweis übernimmst Du operative HR-Verantwortung. Willst Du weiter in Richtung strategisches HR oder Personalleitung, vertieft das Nachdiplomstudium Dipl. Personalleiter:in NDS HF Deine strategischen HR-Kompetenzen und bereitet Dich auf Leitungsfunktionen vor.
Diese Tabelle ordnet ein, wo Du im HR-Bildungsweg gerade stehst und was der jeweils nächste Schritt ist:
| Stufe | Abschluss | Rolle danach | Dauer |
|---|---|---|---|
| Einstieg | Zertifikat Personalassistent:in HRSE | HR-Sachbearbeitung, HR-Assistenz | kurz, Voraussetzung für den Fachausweis |
| Fachausweis | Human Resources Fachmann:frau mit eidg. Fachausweis | HR-Generalist:in, HR Business Partner:in | 12 Monate berufsbegleitend |
| Anschluss | Dipl. Personalleiter:in NDS HF | Personalleitung, strategisches HR | Nachdiplomstudium berufsbegleitend |
Weitere Nachdiplomstudien an der BVS, die für HR-Fachleute relevant sind, vertiefen Führung oder die betriebswirtschaftliche Breite:
- Dipl. Expert:in in Coaching und Leadership NDS HF für den Schwerpunkt Mitarbeitendenentwicklung und Führung.
- Dipl. Betriebswirtschafter:in NDS HF für eine breitere Managementperspektive.
Viele Absolvent:innen des HR-Fachausweises wechseln direkt nach der Prüfung in anspruchsvollere Rollen: HR Business Partner:in, HR-Generalist:in, Recruiting-Verantwortliche oder Beratung von Mitarbeitenden und Vorgesetzten. Der Fachausweis ist das Eintrittsticket, das NDS HF ist der Weg in die Leitung. Einen Überblick über den gesamten Bereich gibt die Kaderrichtung Führung & Personal.
Für wen ist der Fachausweis nicht das Richtige?
Der HR-Fachausweis ist stark, aber nicht in jeder Situation der passende Weg. Eher nicht das richtige Format ist er, wenn einer dieser Punkte zutrifft:
- Du arbeitest in der privaten oder öffentlichen Personalvermittlung statt im betrieblichen HR. Dann sind die Fachrichtungen B oder C näher an Deinem Berufsbild als die an der BVS angebotene Fachrichtung A.
- Du stehst ganz am Anfang im HR und hast die Zertifikatsprüfung Personalassistent:in noch nicht. Dann ist dieser Schritt zuerst dran, bevor der Fachausweis sinnvoll ist.
- Du willst eine breite betriebswirtschaftliche Leitungsrolle statt einer HR-Spezialisierung. Dann passt ein HF-Studium in Betriebswirtschaft besser zu Deinem Ziel.
- Du kannst über zwölf Monate keine feste Lernzeit neben dem Job reservieren. Berufsbegleitend bleibt ein realer Zeitaufwand.
Verantwortest Du hingegen bereits operative HR-Aufgaben, bringst die geforderte Praxis mit und willst den formalen Nachweis dafür, ist der Fachausweis einer der direktesten Wege dorthin.
Lehrgang und Karriere-Optionen
Human Resources Fachmann:frau mit eidg. Fachausweis
Dein direkter Weg: 12 Monate berufsbegleitend, hybrid mit Aufzeichnung jeder Lektion. Kursstart jeweils im Oktober. Bereitet gezielt auf die eidgenössische Berufsprüfung vor.
Zertifikatsprüfung für HR-Assistent:in HRSE
Die Zertifikatsprüfung Personalassistent:in ist Voraussetzung für den Fachausweis. An der BVS absolvierst Du sie als klaren Einstieg in die HR-Weiterbildung.
Dipl. Personalleiter:in NDS HF
Der logische Anschluss nach dem Fachausweis. Das Nachdiplomstudium vertieft strategische HR-Kompetenzen und bereitet auf Leitungsfunktionen im Personalwesen vor.
Häufige Fragen (FAQ)
Für die Zulassung zur eidgenössischen Prüfung: ja. Das Zertifikat Personalassistent:in HRSE ist zusammen mit einem Vorbildungsausweis (EFZ, Maturität oder gleichwertig) Voraussetzung. Wenn Du es noch nicht hast, kannst Du es an der BVS absolvieren, bevor Du in den Fachausweis-Lehrgang einsteigst.
An der BVS wird die Fachrichtung A: Betriebliches Human Resource Management angeboten. Diese Fachrichtung passt für alle, die innerhalb eines Unternehmens im HR arbeiten. Die Fachrichtungen B (Öffentliche Personalvermittlung) und C (Private Personalvermittlung) sind auf andere Berufsbilder zugeschnitten.
Ja, problemlos. Dank Hybrid-Modell entscheidest Du pro Lektion, ob Du nach St. Gallen kommst oder online teilnimmst. Zusätzlich wird jede Lektion aufgezeichnet. Studierende aus der gesamten Deutschschweiz, etwa aus Zürich, Luzern, Basel, Chur und Olten, absolvieren den Fachausweis an der BVS. Nur die Prüfungsleistungen im Lehrgang und die eidgenössische Prüfung selbst finden vor Ort statt.
Du reichst den Antrag nach dem Antritt der eidgenössischen Prüfung beim SBFI ein. Der Bund erstattet 50% der anrechenbaren Kursgebühren, bis zu einem Maximalbetrag der anrechenbaren Studiengebühren von CHF 19’000 (Quelle: SBFI, Stand 2026). Das Bestehen der Prüfung ist keine Voraussetzung, ein Wohnsitz in der Schweiz schon.
Du bist qualifiziert für operative HR-Arbeit auf Generalist:innen-Niveau: Rekrutierung, Mitarbeitendenberatung, Beurteilungs- und Entwicklungsgespräche, Projektarbeit im HR. Arbeitgeber erkennen den Abschluss als Beleg dafür, dass Du HR-Prozesse eigenständig verantwortest. Viele Absolvent:innen wechseln direkt nach dem Abschluss in HR-Business-Partner- oder HR-Generalist-Rollen.
